Spatenstich fĂŒr MRT-Zubau am LKH SĂŒdsteiermark, Standort Wagna

Pressemitteilung

Investition von nahezu 7 Mio. Euro zur besseren Versorgung der Bevölkerung in der SĂŒdsteiermark: Auf Basis des Konzeptes „Traumanetzwerk Steiermark“ mit der Etablierung des Standortes Wagna als lokales Traumazentrum soll durch die Erweiterung eines Zubaus zum LKH SĂŒdsteiermark am Standort Wagna das neue MagnetresonanztomografiegerĂ€t (MRT) realisiert werden. Der feierliche Spatenstich fĂŒr das 6,73 Millionen Euro teure Projekt fand heute in Anwesenheit von Gesundheitslandesrat Dr. Karlheinz KornhĂ€usl und der KAGes-Spitzen statt.

(v.l.) Bgm. Peter Stradner (Wagna), Bgm. Hofrat Karl Lautner (Bad Radkersburg), Bgm. Michael Schumacher (Leibnitz), NRAbg. Bgm. Joachim Schnabel, Betr. Dir. DI Robert Graf-Stelzl, LAbg. Mag. Bernadette Kerschler, KAGes-Vorstand Mag. DDr. Ulf Drabek MBA, MSc., Ärztlicher Direktor Prim. Dr. Othmar Grabner, Pflegedirektorin Monika Pisleritsch MSc., Landesrat Dr. Karlheinz KornhĂ€usl, Hofrat Mag. Michael Koren (Gesundheitsfond), Direktorin Eveline BrandstĂ€tter MSc., LAbg. Julia Majcan MSc., Direktor Ing. Mag. Thomas Hofer, LAbg. Ing. Gerald Holler, Prim. Dr. Martin Uggowitzer, Arch. DI Hubert Soran, DI Martin Höfler (Projektsteuerung), DI Bettina Weixler (Projektplanung) | ©KAGes/luef-light

Gesundheitslandesrat Dr. Karlheinz KornhĂ€usl stellte den Patient*innennutzen an die Spitze seiner AusfĂŒhrungen und hĂ€lt fest: „Heute ist ein guter Tag fĂŒr das Gesundheitswesen in der Region. Der Spatenstich ist der Auftakt fĂŒr ein Vorzeigeprojekt, das fĂŒr den steirischen Weg des Miteinanders steht, denn durch die Zusammenarbeit zwischen KAGes und niedergelassenen Ärzt*innen können wir den Patient*innen die bestmögliche Versorgung bieten. Mit dem neuen MRT verkĂŒrzen wir Wege und Wartezeiten.“ In einem gemeinsamen Statement wies der KAGes-Vorstand vorab auf die maßgebliche Investition in die Gesundheitsversorgung der Region hin. „Wir sind erfreut, dass das neue Magnetresonanzsystem am Standort Wagna eine bildgebende Diagnostik auf dem Stand der bestmöglichen medizinischen Technik fĂŒr die sĂŒdsteirischen Patient*innen sicherstellt. Dennoch ist dieser Zubau und der MRT nur eine, wenn auch bedeutende, technische UnterstĂŒtzung, damit unsere Mitarbeiter*innen gemĂ€ĂŸ unserem Motto ,Menschen helfen MenschenÂŽ an allen KAGes-Standorten eine der Zeit entsprechende hochqualitative medizinische Leistung erbringen können."

Projekt mit viel Zusatznutzen fĂŒr Patient*innen

Das Projekt im Detail stellte der KAGes-Vorstand fĂŒr Finanzen und Technik, Mag. Dr. Dr. Ulf Drabek, MBA, MSc., vor. Das gegenstĂ€ndliche Projekt sieht einen Zubau parkseitig im Anschluss an den bestehenden Bettentrakt am Standort Wagna vor. Der Zubau ist in massiver Bauart als zweigeschossiger Baukörper, Untergeschoss 1 und Untergeschoss 2, mit einem Verbindungsbauwerk zum Bestand des Hauses geplant. Neben dem MRT und den dazugehörigen FunktionsrĂ€umen sind eine zusĂ€tzliche LagerflĂ€che, die Erweiterung der Personalgarderobe inkl. SanitĂ€reinheiten sowie eine notwendig gewordene Fluchtstiege und ein separater Technikraum im Projekt integriert. Das Dach wird als extensives GrĂŒndach ausgefĂŒhrt.

Der Standort ist so ausgewĂ€hlt worden, dass der Betrieb des MRT fĂŒr die Bevölkerung auch durch einen externen Nutzer erfolgen kann und somit der Einsatz des GerĂ€tes auch außerhalb der Klinikzeiten gesichert ist. Dadurch war es im Zuge der GebĂ€udeerweiterungen und der Neuanlage der Feuerwehrzufahrt möglich, die Parkanlage patient*innenfreundlich durch einen neu angelegten Therapiegarten bzw. Rundweg zu erweitern. Dieser ist fĂŒr Patient*innen barrierefrei zugĂ€nglich.

Mag. DDr. Ulf Drabek, MSc MBA: „Wir investieren hier in Wagna ĂŒber 6,5 Millionen Euro in modernste Medizintechnik fĂŒr die Bevölkerung als auch in die deutliche Erweiterung der Standort-Infrastruktur mit zusĂ€tzlichen Personal- und LagerrĂ€umlichkeiten auf zusammen fast 900 m2. Zudem ist durch innovative Planung mit der Neugestaltung der Außenanlage ein zusĂ€tzliches Angebot fĂŒr die Patient*innen entstanden.“ Baubeginn fĂŒr das Projekt ist November 2023, die Fertigstellung der baulichen Maßnahmen ist mit November 2024, die Inbetriebnahme mit Dezember 2024 geplant. In FlĂ€che dargestellt handelt es sich um ein Bauprojekt mit einer NettogeschossflĂ€che fĂŒr den Zubau von 745 mÂČ und vom Umbau betroffenen FlĂ€chen von 138 mÂČ. Die Gesamtbaukosten betragen 6,73 Millionen Euro, wobei das Projekt vom Gesundheitsfonds bis zu einem Kostendeckel von 4,73 Millionen Euro als „strukturbedingte Maßnahme“ mitfinanziert wird, wie der GeschĂ€ftsfĂŒhrer des Gesundheitsfonds, Hofrat Mag. Michael Koren, in seinen AusfĂŒhrungen bekannt gab.

Nachhaltigkeit und Ökologie

Mit dem KAGes-Programm Klimaschutz hat sich der Bauherr zum Ziel gesetzt, klimaschĂ€dliche Emissionen durch Baustoffe zu minimieren und vermehrt bauökologische und baubiologische Produkte zu verwenden. Die Vorgaben der Technische Richtlinie TR-PBB 037 „Klimafreundliche Baustoffe“ werden im Projekt berĂŒcksichtigt.

Seitens des LKH SĂŒdsteiermark zeigte sich der Ă€rztliche Direktor Primarius Dr. Othmar Grabner zuversichtlich, dass die Investition eine spĂŒrbare Verbesserung fĂŒr die Patient*innen der gesamten Region bringen werde und dass dies auch durch noch mehr Patient*innenzufriedenheit honoriert werde. Primarius Dr. Othmar Grabner: „Mit der Ansiedelung des MRT am Standort Wagna des LKH SĂŒdsteiermark haben wir in der Patient*innenversorgung StrukturqualitĂ€tskriterien erreicht, die es uns ermöglichen, die uns anvertraute Versorgung der Bevölkerung gewĂ€hrleisten zu können. Unbestritten ist, dass diese Zukunftsinvestition der KAGes unter Mitfinanzierung durch den Gesundheitsfonds eine Attraktivierung des LKH SĂŒdsteiermark darstellt.“

„FĂŒr die Bevölkerung der Region SĂŒdsteiermark sind der Zubau und die Installation eines MRT am Standort Wagna von allergrĂ¶ĂŸter Bedeutung“, darin waren sich alle Redner und FestgĂ€ste beim Spatenstich einig. Denn letztlich gibt es neben dem Patient*innennutzen und dem Standortnutzen auch einen Nutzen fĂŒr die Mitarbeiter*innen am LKH SĂŒdsteiermark: Das LKH SĂŒdsteiermark ist dadurch in der Lage, Untersuchungen unmittelbar und zeitnah durchzufĂŒhren, so Wartezeiten zu verkĂŒrzen und BehandlungsablĂ€ufe zu optimieren. Was wiederum die Arbeit der Mitarbeiter*innen erheblich unterstĂŒtzt. Zudem werden auch die Belastungen fĂŒr die Transportsysteme und das involvierte Personal reduziert.

RĂŒckfragehinweis

Ärztlicher Direktor Prim. Dr. Othmar Grabner

Tel: +43 3452 701 5586